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| Andreas Håtveit ist Jon Olsson Invitational 2010 Champion |
| Geschrieben von: SkiPresse |
| Sonntag, 18. April 2010 um 13:33 Uhr |
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Wenn die Skisaison ihrem Ende entgegengeht, dann versammeln sich alljährlich die besten Freeskier in Åre für die Jon Olsson Super Sessions. Dieser zweiwöchige Event ist ein Highlight im Terminkalender eines jeden Pros und die Liste der Superstars, die sich in Schweden einfinden, ist entsprechend beeindruckend. Ein Teil dieses Freeski-Happenings ist dabei der JOI Big Air, und mit den besten Fahrern vor Ort, ist das Niveau beim JOI jedes Mal bahnbrechend. Auch 2010 war keine Ausnahme. PERFEKTE BEDINGUNGEN FÜR DAS GROßE FINALE 24 Teilnehmer standen am späten Nachmittag im In-Run eines massiven Step-down Kickers direkt oberhalb des Ortszentrums von Åre, bereit für die Qualifikation aus zwei Runs. Nur die Top 8 qualifizierten sich für das Head-to-Head-Finale, das pünktlich zum Sonnenuntergang starten sollte. Trotz einiger verregneter Tage zuvor und dichter Wolken am Eventtag waren die Verhältnisse für die Fahrer im Flutlicht perfekt und es entwickelte sich wie schon so oft in dieser Saison ein wahres Double Flip-Feuerwerk. Die beiden Atomic-Fahrer im Feld, Andreas Håtveit und Elias Ambühl, schafften dennoch sicher den Finaleinzug und konnten sich auch in der ersten K.O.-Runde durchsetzen. Im Semifinale war dann der Australier Russ Henshaw die Endstation für den jungen Schweizer, denn der Australier konterte mit seinem Dub 10 Mute to Japan erfolgreich Elias Ambühls Dub 12 Tail. Das zweite Semifinale war dann ein echter Kampf der Superstars: Jon Olsson gegen Andreas Håtveit. Natürlich hatte der große Schwede vor eigenem Publikum Heimvorteil, doch Andreas Håtveit setzte sich dennoch mit einem Dub 10 Dub Mute to Dub Japan gegen einen Switch Dub 12 durch. Im kleinen Finale schlug Elias Ambühl ebenfalls den Lokalmatadoren, bevor pünktlich zum großen Finale zwischen Russ Henshaw und Andreas Håtveit erstmals an diesem Tag die untergehende Sonne durch die Wolken brach. Der Norweger stellte einen weiteren perfekten Dub 10 mit seinem neuen Markenzeichen, dem Dub Mute to Dub Japan Grab, in den Schnee und stach damit den Switch Dub 12 Safety to Japan des Australiers aus. Ein weiterer großartiger Triumph für Andreas Håtveit! HÅTVEIT UND AMBÜHL AUF DEM AFP BIG AIR PODIUM Nach der Siegerehrung signierte ein überglücklicher Andreas Håtveit Kappen und T-Shirt der anwesenden Kids und grinste über beide Ohren. „Es ist einfach großartig! Dies ist mein erster Sieg beim JOI und das ist so ein bedeutender Event. In den vergangenen Jahren hatte ich manchmal Pech, doch diesmal ist mir alles perfekt gelungen“, erklärte er. Die Party muss aber noch einen Tag warten. Der Video Contest der Jon Olsson Super Sessions, der bedeutendste seiner Art im ganzen Freeski-Zirkus, geht am Samstagabend zu Ende und bis dahin hat Andreas mit seinem norwegischen Team noch alle Hände voll zu tun. „Die Zeit hier in Åre war sensationell. Ich bin überhaupt nicht müde, obwohl wir jeden Tag auf den Skiern waren“, meinte Andreas. „Auch jetzt beim JOI, ich hatte einfach nur Spaß. Jetzt noch zwei Tage und dann heißt es nur noch Party!“ Das Jon Olsson Invitational war auch der letzte Big Air Contest des AFP Kalenders. Die offizielle Rangliste der Association der Freeski Professionals berücksichtigt alle wichtigen Contests, von den X Games über die Dew Tour bis zu den In-City Big Airs in Europa. Vor dem letzten Wettkampf lag Russ Henshaw in Führung, Elias Ambühl und Andreas Håtveit lagen nur knapp dahinter. Mit zwei Atomic-Athleten auf dem Podium des AFP Big Air Rankings war es eine weitere großartige Saison für das Atomic Freeski Team. Endergebnis: 1. Andreas Håtveit 2. Russ Henshaw 3. Elias Ambühl 4. Jon Olsson
Fotos: © Klaus Polzer |

Der Norweger Andreas Håtveit gewann den begehrtesten Big-Air-Titel der Saison, das Jon Olsson Invitational in Schweden.