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| Fischer geht neue Wege – Händler-Event in London |
| Geschrieben von: wrg |
| Sonntag, 31. Januar 2010 um 17:23 Uhr |
„C-Line“ heißt das neue Label, mit dem sich Fischer im Premium-Segment positionieren möchte. Zur Präsentation dieser besonderen Modelle ließ man sich bei Fischer auch etwas Besonderes einfallen. Treue 150 Händler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz wurden eingeflogen, um die neueste Errungenschaft des Rieder Unternehmens zu bewundern. Im Londoner Tower „Gherkin“, einer der exklusivsten Eventlocations der Stadt stieg die etwas andere Skipräsentation.Mit einiger Verspätung trudelten die Gäste bei der Abendveranstaltung ein. „Eigentlich wäre eine Stadtrundfahrt für alle geplant gewesen, aber gegen das Wetter kann man leider nichts machen“, so Marketingleiter Daniel Steininger, der die Kunden in Empfang nahm. Dank einer schneereichen Nacht gab es zahlreiche Flugverschiebungen. In Doppeldecker Bussen kamen schlussendlich doch alle an und nahmen die 39 Stockwerke in die obersten Etagen des glanzvollen „Gherkin“, wo die Party mit Champagner um 21 Uhr startete. „Das ‚C’ steht für Carbon, das als ‚tragende Schale’ so zu sagen das Chassis des Skis darstellt. Dadurch erreichen die Ski eine besonders gute Torsionssteifigkeit. Und das bei geringem Gewicht“, ist Franz Föttinger, CEO von Fischer Sports begeistert vom neuen Konzept. Aber nicht nur über Exklusivität beim Material machte man sich bei Fischer Gedanken, sondern auch über einen selektiven Vertrieb. „Wir wollen neue Wege gehen. Die Produkte der ‚C-Line’ werden nur bei 10 % der weltweit ca. 5000 Ski-Händler im Geschäft stehen“, so Föttinger im Interview mit Rainer Pariasek. Bei der anschließenden Enthüllung der sieben Modelle staunten die geladenen Gäste nicht schlecht. Die Begeisterung war nicht zu übersehen. „Die Präsentation war super. Die Ski sehen geil aus.“, bestätigt Peter Auer von Sport Auer aus Obertilliach (AUT). „Aber richtig interessant wird es erst, wenn ich den gefahren bin!“ Mit einer Zweijahreskollektion will man dem gegenwärtigen Preisverriss gegensteuern. Außerdem zielt Fischer damit insbesondere auf die zahlungskräftige Käuferschaft „Stadt“ ab. Denn auch in der Wirtschaftskrise gebe es genügend Konsumenten, die bereit sind für besondere Produkte Geld auszugeben. Warum man in Zeiten des Sparens einen sechsstelligen Betrag für eine Veranstaltung investiert? Steininger: „Nach Kitzbühel wären wenige gekommen, das machen alle Hersteller. Wir wollten uns abheben“. Das im wahrsten Sinne des Wortes gelungen ist. |

„C-Line“ heißt das neue Label, mit dem sich